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Ein Mamablog aus Berlin – FAMILIE / LIFESTYLE / DIY / REZEPTE

Ich begleite dich durch die Nacht, mein Kind

Da liegt mein schlafwarmes Kind. Eingekuschelt in meinem Bett. Ihr Bett bleibt auch in dieser Nacht wieder leer.

Wenn ich mich zurückerinnere, war das Schlafen schon immer ein großes Thema bei uns. Schlafen funktionierte schon als neugeborenes Baby nur an mich gekuschelt in der Trage, in meinem Arm oder auf mir liegend im Bett. Ich habe meine Kinder lange in den Schlaf begleitet, sie in den Schlaf gestillt, bin mit ihnen zusammen eingeschlafen. Die Frage, ob meine Kinder denn durchschlafen, beantworte ich auch heute noch mit einem -Augenrollen-. Ich habe Mütter oft beneidet, die ihr Kind einfach in einem Kinderwagen oder sogar dem eigenen Bettchen ablegen konnten. Und es hat eine Weile gedauert, bis ich verstanden habe, dass das bei meinen Kindern nicht so ist und dass es ganz normal ist, wenn Babies und kleine Kinder nicht alleine schlafen wollen. Wenn sie sich vergewissern wollen, dass Mama noch da ist, wenn sie den Körperkontakt brauchen, um sich zu beruhigen und friedlich zu schlafen.

Leider wird uns Eltern immer wieder suggeriert, dass Kinder das Schlafen lernen können, es gibt einige “Ratgeber”, die dies vermitteln wollen und damit das Gefühl, dass es nicht normal ist, wenn Kinder nicht durchschlafen. Denn spätestens mit einem halben Jahr taucht die Frage immer wieder auf:  Na, schläft dein Kind schon durch?Nein, meine Kinder haben beide erst um ihren ersten Geburtstag herum durchgeschlafen und das auch nicht regelmäßig. Wenn ich ehrlich bin, tun sie das auch heute nicht immer. Es gibt immer wieder Nächte, in denen sie nicht alleine schlafen wollen, in denen sie mich brauchen. Meine Nähe, meine Geborgenheit, meine Wärme. Und ich lasse mich darauf ein, ich lasse es zu. Und ja, es ist manchmal sehr anstrengend. Es fordert manchmal meine ganze Kraft und Geduld.

Wenn wir dann aber gemeinsam im Bett liegen, beide Kinder in meine Arme gekuschelt, friedlich schlafend und ich ihr kleines Herz schlagen höre, ihren Atem spüre, dann bin ich dankbar, dann bin ich zufrieden,dann bleibt die Welt einen Moment stehen und alles ist in Ordnung und gut, so wie es ist. Denn diese Zeit wird auch vorbeigehen. Sie wird zu schnell vorbei sein, wenn ich irgendwann zurückblicke. Irgendwann werden sie nicht mehr in mein Bett kommen, irgendwann werden sie mich nicht mehr so brauchen wie jetzt. Das weiß ich. Aber bis dahin werde ich sie durch die Nacht begleiten, wenn sie es brauchen. Sie tragen, sie halten und ihnen das Gefühl geben, dass alles in Ordnung ist, dass ich da bin und auf sie aufpasse. Nicht nur am Tag, sondern auch in der Nacht.

Vielleicht mögt ihr kurz eure Erfahrungen zum Thema “Schlafen” erzählen? Wie handhabt ihr das? Wie ist eure Einstellung dazu?

Alles Liebe

Eure Anita

 

 

 

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